Wien ist eine Reise wert!

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19.05.2016

Vom 14.-18.03.2016 waren die Klassen HE 12 und HI 12 gemeinsam auf Klassenfahrt in Wien. Angereist wurde im Nachtzug, vom Hotel Downtown Franz erkundeten wir den Prater, unternahmen Rundfahrten und sahen uns das Hundertwasserhaus an.

Warum Wien?
In Berlin waren schon viele und in London ist das Wetter immer schlecht. Wie man auf dem Gruppenbild auf der Donaubrücke (siehe oben) erkennen kann, wurden wir hingegen ganz schön von der Sonne geblendet.

Überblick verschaffen …
Mitten in Wien, sozusagen auf einer Insel, die von Donauarmen umgeben ist, haben wir uns die Gegend aus 150m Höhe angesehen. Dort steht der Donauturm von dem man auch Bungee springen kann.

Hop-On, Hop-Off
Jeden Tag wollten wir als Klasse etwas zusammen unternehmen und danach hatte man Freizeit. Für den Dienstag sind Stadtrundfahrten mit dem Hop-On, Hop-Off Bus geplant gewesen. Bei einer Stadtrundfahrt durch Wien fielen besonders die vielen riesigen historischen Gebäude auf, zu denen auch Einiges erklärt wurde.

Was selbstverständlich ist …
• Natürlich, das Hundertwasserhaus muss man besucht haben. Mit seiner außerordentlichen Fassade, geschwungenen Formen und bunten Farben soll es schöneres und preiswerteres Wohnen ermöglichen. Drinnen im Haus wurden sogar Bäume gepflanzt!

• Ebenfalls für eine Technikklasse selbstverständlich ist ein Erkundungsgang durch das Technische Museum Wien (kurz TMW). Zu bestaunen waren riesige Maschinen der Industrialisierung, die Wechselstromtechnik veranschaulicht mit der Tesla Spule und ein Perpetuum mobile, das sich tatsächlich drehte! Wie das wohl funktioniert …?

• Ebenfalls selbstverständlich für Wien ist ein Besuch des weltbekannten Prater. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie U-Bahn ist man schnell da. Besonders ist, dass man keinen Gesamteintritt bezahlt, sondern nur für jedes Fahrgeschäft einzeln zahlt. Wie bei einer normalen Kirmes halt, nur dass diese das ganze Jahr über aufgebaut ist. Deshalb konkurrieren hier viele verschiedene Anbieter mit den verrücktesten Fahrgeschäften, die man sonst so nicht geboten bekommt.

• Des Weiteren haben wir in Wien viele Berühmtheiten getroffen – wenn auch nur im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds.

• Für die Aussicht von dem Hügel, der an Wien angrenzt und den Beginn der Alpen markiert, wurde geklettert, um oben festzustellen, dass auch ein Bus hinauffährt. Immerhin konnte der Bus auf der Rückfahrt genommen werden.

Das war auch schon der letzte Tag unserer Klassenfahrt. Zurück ging es mit dem ICE. Zwei Drittel der Strecke wurden mit ca. 100 km/h zurückgelegt. Angekommen sind wir trotzdem, ansonsten wäre dieser Artikel wohl nie entstanden. Aber die Hinfahrt mit dem Nachtzug hat uns deutlich besser gefallen, da man da schlafen kann wann man möchte. Das ist sehr viel entspannter.

Richard Lorse, HE 12