MTO auf Exkurs in Berlin

Aktuelles

03.12.2022

Für ihre Studienfahrt entschieden sich die Schüler*innen der Oberstufe Mechatroniker für die Hauptstadt Deutschlands, Berlin. Die Auszubildenden, die durch die Lehrkräfte Frau Fischer und Herr Breuer begleitet wurden, starteten am 16.11.2022 früh morgens mit dem Zug in Mönchengladbach und trafen bereits mittags in der Großstadt ein.

Angekommen im Hotel, bezogen zunächst alle ihre Zimmer. Das Hotel war industriell angehaucht und überzeugte mit einer schönen und kreativen Einrichtung. Vor allem die hochmodernen Badezimmer trugen zur Erholung nach einem anstrengenden Tag bei. Die Hotelangestellten waren sehr zuvorkommend und das inbegriffene Frühstück war sehr lecker und umfangreich.
Im Anschluss traf sich die Klasse mit den Lehrkräften, um den organisatorischen Ablauf des Tages abzustimmen. Zunächst durften die Schüler*innen in Kleingruppen die Stadt erkunden. Dafür war die Lage des Hotels ideal, da die S-Bahn-Station Schöneberg, von der man gut in die Innenstadt kommt, nur 3 Gehminuten entfernt lag.

Bei dem ersten abendlichen Ausgang zum Abendessen konnten die Schüler*innen ganz besondere Erfahrungen machen: ein vermeintlich hilfebenötigender Mann, der aufgrund von Schmerzen zusammengebrochen zu sein schien, schrie um Hilfe, worauf eine Gruppe Schüler unmittelbar reagierte. Hilfsbereit und besorgt wie sie waren riefen sie umgehend die Polizei, um dem Mann Hilfe zukommen zu lassen, mussten aber schnell feststellen, dass die Welt in Berlin etwas anders funktioniert. Der Polizist schickte sie weg und sagte, dass dies normal sei. Der Mann hatte lediglich zu viele Drogen konsumiert und schien einen psychotischen Schub zu haben. Dies passiere wohl häufiger. Der erste Einblick in eine Großstadt, auch mal von der anderen Seite; den vergisst so schnell niemand.

Am zweiten Tag besuchte die Gruppe nach dem Frühstück den Reichstag. Nach einem kurzen Security-Check, der einem ein gewisses Urlaubsfeeling vermittelte, nahm die Klasse an einem Vortrag im Rednerraum teil und konnte anschließend die Kuppel besichtigen. Danach besuchten sie das Energiemuseum, in welchem zwei Ehrenamtler eine Führung durch die Vergangenheit der Energiegewinnung und ein Ausblick wie diese in Zukunft erfolgen könnte, abhielten. Die studierten Experten waren sehr kompetent, freundlich und konnten das Interesse der gesamten Klasse und Lehrkräfte stets aufrecht halten. Besonders das Spielen mit der historischen, aber noch funktionierenden Telefonzentrale hat zu lustigen Momenten geführt. Das Garfield-Telefon konnte niemand unberührt lassen.
Nach einem langen, aber spannenden Tag, entschieden sich manche Kleingruppen, auch das Nachtleben Berlins kennenlernen zu wollen. Sie besuchten einen Nachtclub namens Matrix. Dank eines tollen Videos, war es so, als seien alle dabei gewesen.

Der Folgetag begann etwas verschlafen, trotzdem waren alle für das Technikmuseum bereit. Dort erforschten die Azubis und Lehrkräfte grüppchenweise die
Technologie der Telekommunikation, die grundlegenden physikalischen Größen und die Entwicklung der motorisierten Fortbewegung. Es gab viele interaktive Stationen, an denen die Schüler*innen und Lehrenden viel Zeit verbrachten und Spaß hatten. Nach einem langen Tag im Museum – die Zeit verging wie im Fluge – durften die Schüler*innen sich in Interessensgruppen aufteilen und essen gehen. Eine größere Gruppe ging zu einem klassischen Italiener, der in Berlin sehr angesagt ist. Das Essen schmeckte authentisch, lecker und die gemeinsame Zeit war schön. Eine andere Gruppe suchte ein stark frequentiertes McDonald´s auf. Neben dem altbekannten fettigen Essen, gab es dort auch einen DJ (Tilidin), der für Stimmung sorgte.

Am letzten Tag folgte die Heimreise. Nach einer langen und anstrengenden Fahrt, waren alle sichtlich erleichtert wieder in MG angekommen zu sein, andererseits hätte der ein oder andere gerne die lustige Zeit weiter ausgedehnt. Insgesamt eine gelungene Klassenfahrt.