Wenn Sie mit dem Besuch der Höheren Berufsfachschule ein 24-wöchiges Praktikum absolvieren, haben Sie die Möglichkeit die volle Fachhochschulreife zu erwerben. Diese ist Voraussetzung für ein Studium an einer Fachhochschule.Durch praktische Übungen im Labor und dem Fachpraxis-Unterricht am BKfT können Ihnen acht Wochen des Praktikums anerkannt werden, so dass Sie nur noch 16 Wochen Praktikum neben der Schule absolvieren müssen.

Die Organisation des Praktikums kann flexibel gestaltet werden und liegt, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, weitgehend in der Eigenverantwortung des Schülers. Die Praktikumsbetriebe können hierbei frei gewählt werden, müssen aber dem gewählten Profil entsprechen.

Die Anerkennung und Überwachung sämtlicher Praktika erfolgt durch die Schule. Geplante Praktika müssen in jedem Fall im Vorfeld mit der Schule abgesprochen und dort schriftlich angemeldet werden. Fragen bezüglich der Organisation und Anerkennung des Praktikums beantwortet der betreuende Kollege Herr Dr. Kesel.

Eine mögliche und von der Schule empfohlene Zeiteinteilung der Praktika sieht wie folgt aus:

  • vier Wochen vor der Klasse 11 (Sommerferien)
  • max. vier Wochen in der Klasse 11 (wird durch Unterricht abgedeckt)
  • vier Wochen zwischen Klasse 11 und 12 (Sommerferien)
  • max. vier Wochen in der Klasse 12 (wird durch Unterricht abgedeckt)
  • acht Wochen verteilt auf die übrigen Ferienzeiten bzw. nach der Klasse 12 (vor oder während des Studiums)

In den anderen Ferien (Oster-, Herbst-, Weihnachtsferien) dürfen weitere Praktika abgeleistet werden, wobei Folgendes zu beachten ist:

  • in den Sommerferien werden max. vier Wochen Praktikum anerkannt.
  • es können nur Praktika anerkannt werden, die mindestens zwei Wochen am Stück umfassen.

Falls Sie ein Studium anstreben, ist die zeitliche und inhaltliche Abstimmung der Praktika mit den in Frage kommenden Fachhochschulen besonders zu beachten. Es wird deshalb empfohlen, dass Sie die Praktikumsinhalte, die in den Betrieben vermittelt werden, mit den möglichen Fachhochschulen abstimmen.

Beachten Sie auch bitte, dass Sie in der Regel bereits bei der Einschreibung die volle FHR inklusive aller Praktikumszeiten vorweisen müssen.

Praktikumsinhalte

Für die Anerkennung des Praktikums durch die Schule sollten bestimmte Praktikumsinhalte abgedeckt werden. Eine Liste mit den erforderlichen Inhalten finden Sie im Downloadbereich. Fragen zu den Praktikumsinhalten beantworten die Lehrerinnen / Lehrer der fachlichen Schwerpunkte.

Rechtliche Grundlagen zum Praktikum

Die rechtliche Stellung der Praktikanten im Rahmen der Betriebspraktika, die unmittelbar vor und / oder nach dem Bildungsgang bzw. während der Ferienzeiten des Bildungsgangs absolviert werden, regelt der Runderlass Berufs- und Studienorientierung (RdErl. d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung v. 21. 10. 2010 – 411-6.08.03.06-92511).

Danach bleiben die Jugendlichen während des Praktikums Schülerinnen / Schüler ihrer Schule, solange das Praktikum während des Besuchs der Schulform absolviert wird. Sie sind nicht Arbeitnehmerinnen / Arbeitnehmer des Praktikumsbetriebs und erhalten keine Vergütung. Sie unterliegen in dieser Zeit dem Weisungsrecht des Betriebspersonals. Schülerbetriebspraktika sind nur im Rahmen des Jugendarbeitsschutzgesetzes zulässig.

Die Einhaltung der für den einzelnen Praktikumsbetrieb geltenden Vorschriften zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz obliegt dem jeweiligen Betrieb. Der Betrieb stellt fest, welche Arbeitsschutzanforderungen gelten und in welchen Betriebsbereichen die Praktikantinnen und Praktikanten nicht tätig werden dürfen. Die Staatlichen Ämter für Arbeitsschutz unterstützen die Durchführung von Betriebspraktika durch Merkblätter zum Arbeitsschutz, die den Schulen über die Beiräte Schule und Beruf zur Verfügung gestellt werden. Die Merkblätter sollen Lehrkräften, Schülerninnen / Schüler sowie Praktikumsbetrieben zur Vorbereitung und Information dienen.

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