Erfolgreiche Skifahrt 2026

Aktuelles

19.03.2026

Vom 27. Februar bis zum 7. März 2026 machten sich 19 tapfere Schüler und drei mindestens genauso tapfere Skilehrer des BKfT Rheydt Mülfort auf den Weg in die Alpen – Ziel: der Mölltaler Gletscher in Österreich. Mit dabei waren die Elektroniker Oberstufe (EGO), die SHK Klassen (SHO und SHM) und ein einzelner Held aus der HI12. Die Aufsicht übernahm das Dream Team aus Herrn Zwerschke, Herrn Stefanovski und Skilehrerlegende Thomas. Mission: Skifahren lernen, Spaß haben und möglichst unfallfrei wieder heimkommen.

Am 27. Februar trafen wir uns um 16:20 Uhr an der Schule. Nach dem bekannten Ritual „Wer fehlt? – Ach der, ja…“ und dem tetrisartigen Verstauen der Koffer starteten wir gegen 16:40 Uhr in Richtung Österreich. Unterwegs sammelten wir noch eine Stufe vom Gymnasium ein, die den Geräuschpegel im Bus spontan verdoppelte.

Die Nachtfahrt verlief erstaunlich gut: Einige schliefen, andere hörten Musik, und wieder andere stellten fest, dass zehn Stunden Busfahrt wirklich sehr lang sind. Gegen 7:00 Uhr morgens rollten wir endlich vor unsere Unterkunft – den Fraganter Wirt.

Nach einem dringend benötigten Frühstück bekamen wir von Karin unsere Skiausrüstung: Ski, Stöcke, Helme und bei einigen die Erkenntnis, dass Skisocken wirklich keine Deko sind.
Am Abend folgte die Präsentation über die FIS Regeln. Alles sehr wichtig – Verhalten auf der Piste, Sicherheit, Notfälle. Ob alles eingehalten wurde? Naja… reden wir nicht drüber.
Bereits vorher wurde entschieden: Es gibt eine Anfängergruppe und eine für Fortgeschrittene. Thomas kümmerte sich um die Profis, während Herr Zwerschke und Herr Stefanovski die Anfänger behutsam auf dem sogenannten „Idiotenhügel“ begleiteten. Ein Hügel, der den Namen nicht verdient hat – denn er hat uns allen beigebracht, wo vorne und hinten an den Ski ist.

Von Sonntag bis Freitag hatten wir täglich Skibetrieb. Morgens ging es mit dem Skibus hoch zum Gletscher Express, dann weiter zu den Pisten. Dank Ski Depot durften wir unsere Ausrüstung oben lassen – ein Geschenk des Himmels für unsere müden Arme.
Die Anfänger übten fleißig Balance, Bremsen und Kurven. Viel Schnee wurde geküsst, aber spätestens ab Tag 3 – als alle endlich Skisocken hatten – lief es richtig rund. Einige wagten sich auf ihre erste blaue Piste und kamen sogar lebend wieder runter.
Die Fortgeschrittenen fuhren direkt los: Blau → Rot → Schwarz. Thomas sorgte mit Übungen wie „auf einem Bein fahren“ dafür, dass Langeweile keine Chance hatte. Besondere Erwähnung verdient unser einziger Snowboarder, der auf geraden Strecken ein bisschen zum Verkehrshindernis wurde – aber immer mit Stil.
An Skitag 2 und 3 war der Nebel so dick, dass man den eigenen Ski kaum sehen konnte. Perfekt für alle, die schon immer mal Überraschungspisten fahren wollten. Trotzdem wurde dank jugendlichem Leichtsinn (und wenig Selbstschutzinstinkt) weiterhin Schuss gefahren.

Der vierte Tag war dann das Gegenteil: Sonne, klarer Himmel, perfekte Sicht. Instagram freute sich, denn die Foto Stopp Quote lag plötzlich bei 300 %.
Gegessen wurde im Panorama Restaurant auf dem Gletscher. Der Ausblick? Traumhaft. Das Essen? Warm. Die Gespräche? Gold wert. Danach ging es wieder auf die Piste – mit frischer Motivation (oder Müdigkeit, je nach Tellergröße).

Am Dienstag filmten die Lehrer unsere Fahrkünste. Am Abend wurde jedes Video einzeln analysiert. Erkenntnisse:
• Manche stehen auf Ski, als würden sie Möbel transportieren.
• Andere haben Kurven gefahren, von denen selbst Formel 1 Piloten lernen könnten.
• Und jeder hat gemerkt, dass Verbesserungen wirklich möglich sind.
Am Mittwoch gab’s Technik pur: Wir durften in den Maschinenraum des Gletscher Express schauen. Für uns vom technischen Berufskolleg ein echtes Highlight. Einige durften sogar vorne in der Fahrerkabine mitfahren – inklusive Gespräch mit einem leicht genervten Mitarbeiter.

Am Donnerstag führte uns Otto, der Besitzer des Hotels, durch sein privates Technik Universum: Wasserkraftwerk, Holzheizung, Maschinen zur Holzverarbeitung. Spätestens da war klar: Otto ist ein absoluter Macher. Abends ließen wir den Tag entspannt ausklingen. Karten, Musik, Gespräche und Ottos Frau Erika, die uns an der hauseigenen Theke fantastisch bewirtete. Auch der Kontakt zu anderen Jugendgruppen war – nun ja – sehr freundlich. Vielleicht zu freundlich. Vielleicht wurden Herzen gebrochen. Details bleiben unter Verschluss.

Am Freitag durften wir in Kleingruppen (mindestens zu dritt) fahren und nochmal alles ausprobieren, was wir gelernt hatten. Danach gaben wir die Ausrüstung zurück.
Am Abend gab es ein großes Lagerfeuer mit allen Klassen. Es wurde getanzt, gesungen und viel gelacht – ein perfekter Abschluss.
Am Samstag um 6:00 Uhr gab es Frühstück, um 9:00 Uhr startete der Bus in Richtung Heimat. Viele dachten über die Woche nach: über die Fortschritte, die Erlebnisse, die Stürze, die Erfolge – und vor allem über den Spaß, den wir zusammen hatten.
Die Skifahrt 2026 zum Mölltaler Gletscher war ein voller Erfolg. Wir haben viel gelernt, viel erlebt und sind als Gruppe noch enger zusammengewachsen. Eine Woche voller Schnee, Spaß, Technik, Herausforderungen und unvergesslicher Momente.

Anmeldungen

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