Informationen zum Ausbildungsberuf

Aufgaben, die im Berufsalltag auf Sie warten, sind zum Beispiel die Installation eines modernen, schicken Badezimmers, einer Solaranlage auf dem Gebäudedach oder einer energieeinsparenden Heizungsanlage. Auch Klimaanlagen, Regenwassernutzungsanlagen, Wärmepumpen, Pellet-Heizungen und Heizungsanlagen, die sowohl Strom als auch Wärme erzeugen können, stehen stellvertretend für die zahlreichen komplexen und innovativen Technologien dieses Berufes. Wer Spaß an der Versorgungstechnik und handwerkliches Geschick hat, findet hier einen zukunftssicheren anspruchsvollen Beruf, in dem man sich auch durch Weiterbildung (siehe Perspektive) bis zur Meisterin / zum Meister, zur Technikerin / zum Techniker und zur Ingenieurin / zum Ingenieur entwickeln kann.

Daten zur Ausbildung

Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre.

Die Ausbildung findet in Handwerksbetrieben und im Berufskolleg statt. Die schulische Ausbildung findet in Lernfeldern statt. Eine zusätzliche überbetriebliche Ausbildung in Form von mehreren 5- bis 10-tägigen Kursen findet in den Praxisräumen der Kreishandwerkerschaft statt.
Unter besonderen Voraussetzungen kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden.

Voraussetzungen

Voraussetzung für eine Ausbildung sind der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder die Fachoberschulreife (FOR).

Schülerinnen und Schüler, die sich für diesen Ausbildungsberuf entscheiden, sollten Interesse an Technik und Physik und Freude an anspruchsvollen handwerklichen Tätigkeiten haben. Bei der täglichen Arbeit sind Kommunikations- und Teamfähigkeit gefordert.

Prüfung

Kurz vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres werden in der Zwischenprüfung die bisher erworbenen praktischen und theoretischen Fähigkeiten und Kenntnisse getestet.

Die Abschlussprüfung findet nach der Ausbildungsdauer von dreieinhalb Jahren in zwei Teilen statt. Zunächst werden die theoretischen Kenntnisse in den Fächern Arbeitsplanung, Anlagenanalyse sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft, wobei sich die beiden erstgenannten Fächer weiter aufspalten in: Wärmetechnik, Umwelttechnik, Klima- und Wassertechnik. In der nachfolgenden praktischen Prüfung werden die praktischen Fähigkeiten in einer Installationsaufgabe sowie das theoretische Wissen in Fachgesprächen festgestellt.

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