Der Bildungsgang „Technische Produktdesigner“ aus dem ersten bis dritten Ausbildungsjahr war unter Leitung der Lehrkräfte Kristijan Stefanovski und Oliver Kiesch vom 07.-15.02.2020 auf Studienfahrt in Sillian, Hochpustertal in Österreich.

Nach jahrelanger Pause veranstaltete das BKfT wieder eine Skistudienfahrt, bei der Schülerinnen und Schüler das Skifahren erlernen bzw. verbessern sollten. Ferner war es für viele Beteiligten eine ganz neue Erfahrung, sich den ganzen Tag in der Natur aufzuhalten und sportlichen Aktivitäten nachzugehen.

Am Freitag, dem 07.02.20 um 18.00 Uhr ging es vom BKfT los. Eine lange, aber reibungslose Busfahrt, stand bevor. In der Nähe von Darmstadt wurde eine weitere Gruppe einer Gesamtschule eingeladen und dann ging es weiter Richtung Österreich. Um 7.00 Uhr morgens sind wir endlich in Sillian angekommen und konnten sogleich in unserer Unterkunft frühstücken. Nach der Stärkung mussten noch allerhand organisatorische Dinge erledigt werden. Der Skiverleih, Skischule und Skiliftkartenverkauf lagen direkt an der Talstation, so dass wir viele Dinge parallel erledigen konnten. Dort konnten wir auch unsere Ausrüstung in einem Skidepot lagern, so dass wir den Weg bis zur Seilbahn an den folgenden Tagen ohne schwere Last antreten konnten. Nachmittags konnten wir dann unsere Zimmer beziehen und uns häuslich einrichten. Alle waren gespannt auf den morgigen ersten Skitag.

Dann ging es los, um 6.45 Uhr aufstehen, 7:15 Uhr frühstücken und um 8.30 Uhr standen alle voll ausgerüstet am Hotel und es ging gemeinsam zur Gondel, wo wir auf knapp 2.000 m hoch fuhren. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler in Skigruppen gemäß ihrem Fahrkönnen eingeteilt. Die Anfänger wurden durch einen heimischen Skilehrer mit Unterstützung einer Lehrkraft geführt. Die Fortgeschrittenen durften unter Führung der anderen Lehrkraft das Skigebiet erkunden, das bis auf über 2.300 m führte und einen beeindruckenden Ausblick auf die angrenzenden Dolomiten bot. Das Wetter spielte ebenfalls mit. Überwiegend heiter bis sonnig waren die nächsten sechs Tage, allerdings gab es auch einmal einen halben Tag Schneesturm bei frostigen -8 °C. Wer keine Kraft mehr in den Beinen hatte, durfte sich im Mittagsrestaurant ausruhen bis wir gemeinsam gegen 15.30 Uhr den Heimweg in unser Jugendhotel antraten. Nach dem ersten Tag waren alle ziemlich müde, was sich am anderen Morgen in Form von dem einen oder anderen Muskelkater äußerte.

Am Dienstag Abend war dann die Bergrettung Hochpustertal zu Gast in unserer Unterkunft. Wir erfuhren über die Gefahren in den Bergen, insbesondere im Winter und den möglichen Folgen von Fehlverhalten, gleichermaßen erfuhren wir die richtigen Verhaltenweisen im Notfall sowie die Beurteilung von gefährlichen Schneesituationen. Die FIS-Regeln wurden ebenfalls nochmals erläutert und anhand von Videos verdeutlicht.

Am Mittwoch Abend ging es dann hinaus zum Nachtrodeln und Laserbiathlon, auch dabei hatten wir eine Menge Spaß und lernten die Konzentration unter Kreislaufbelastung zu üben.

Am Donnerstag genossen wir unseren Abschlussabend, denn am Freitag war leider schon wieder Packen angesagt. Am Samstag Morgen mussten wir schon um 5.30 aufstehen und es ging nach dem Frühstück wieder Richtung Mönchengladbach, das alle Teilnehmer wohlbehalten gegen 23.00 Uhr erreichten und von Ihren Familien in Empfang genommen wurden.

Insgesamt haben die meisten Anfänger wirklich hervorragend Skifahren gelernt, so dass sie mit unseren Betreuern am letzten Tag fast alle Pisten fahren konnten. Bei den Fortgeschritten bestand der Schwerpunkt die neue Technik des Carvens zu erlernen, auch das schaut jetzt richtig professionell aus. Der Einsatz von digitalen Medien durch die Schülerinnen und Schülern kam auch nicht zu kurz, eine Menge von Ereignissen und Videos über Haltungsfehler auf den Skiern wurde so festgehalten und in Fachgesprächen Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet.

Ach so, Snowboarder waren auch drei dabei, hier eine kleine Kostprobe.

Im nächsten Jahr wollen die Verantwortlichen diese Fahrt wiederholen, dabei ist geplant, das Skilaufen und Umweltverträglichkeit näher zu beleuchten, unter anderem durch einen begleitenden Besuch bei einem Hersteller von Beschneiungsanlagen (Klima- und Kältetechnik) oder bei einem Hersteller von Steuerungstechnik für Liftanlagen.

Zum Seitenanfang