Zimmerer-Abschlussklasse in den Niederlanden

Aktuelles

12.09.2025

Anfang September ging es für die Zimmerer-Abschlussklasse und drei Lehrkräften auf Entdeckungstour in die Niederlande. Eine Woche voller neuer Eindrücke, spannender Begegnungen und unvergesslicher Momente.

Das erste Ziel war Amsterdam – eine Stadt, die mit ihrer Mischung aus Tradition und Innovation sofort begeisterte. Besonders faszinierend war wir von Oude Kerk, die älteste Kirche der Stadt. Diese Kapelle wurde im frühen 13. Jahrhundert aus Holz gebaut! Die alten Zimmermannzeichen an den Wänden erzählten Geschichten von Handwerkern, die vor Jahrhunderten hier arbeiteten. Eine Zeitreise – wir konnte förmlich spüren, wie die Zimmerer damals gearbeitet haben.

Doch Amsterdam hat nicht nur historische Schätze zu bieten. Das moderne Holz-Hybrid-Haus zeigte, wie nachhaltiges Bauen heute aussehen kann. Die technischen Innovationen haben uns richtig inspiriert und wir haben viel über die Zukunft des ökologischen Bauens diskutiert. Einen Kontrast dazu bildeten die klassischen Grachtenhäuser mit ihren typischen Fachwerkkonstruktionen und den geschichtsträchtigen Fassaden, welche wir vom Wasser aus begutachten durften. Ein absolutes Highlight war das Houten Huis im Begijnhof – das älteste Wohnhaus Amsterdams aus Holz, gebaut im Jahr 1477. Hier konnte man die traditionelle Zimmermannskunst hautnah erleben.

Doch auch die Stadt Haarlem überraschte mit weiteren Highlights wie z.B. die historische Windmühle De Adriaan aus dem Jahr 1779. Die Holzkonstruktion und die Bedeutung dieser Mühle als Kulturdenkmal haben ebenso Eindruck hinterlassen, wie die Grote Kerk – eine dreischiffige Kreuzkirche mit gotischen Rippengewölben. Wir konnten die Holzbauweise und die Architektur vergangener Jahrhunderte bewundern und uns in eine andere Zeit versetzen lassen.

Im Zuiderzeemuseum in Enkhuizen tauchten alle noch tiefer in die Geschichte ein. Das historische Dorf ließ das traditionelle Leben und Handwerk der Region lebendig werden. Es war, als würden wir einen Blick in die Vergangenheit werfen und sehen, wie die Menschen damals gelebt und gearbeitet haben.

Doch nicht nur die täglichen Unternehmungen, sondern auch das Zusammenleben in einem historischen Haus in Enkhuizen, wo wir uns selbst versorgen mussten, fand hohen Anklang. Das war nicht immer einfach, aber es hat uns noch enger zusammengeschweißt. Wir lernten, wie man mit historischen Gebäuden umgeht, und sammelten praktische Erfahrungen, die wir so schnell nicht vergessen werden.

Diese Klassenfahrt war mehr als nur eine Reise – sie war eine kulturelle Bereicherung und eine lehrreiche Entdeckungstour durch die Welt des Holzhandwerks. Durch die gemeinsamen Erlebnisse ist die Klasse noch stärker zusammengewachsen, und die Erinnerungen an diese Woche werden alle sicherlich noch lange begleiten. Eine unvergessliche Zeit, die wir alle in bester Erinnerung behalten werden!

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